Kolektif Berlin Bike Fair

Vom 28. Februar bis 1. März traf sich die Fahrradszene im Motorwerk in Berlin-Weißensee auf der zweiten kolektif Berlin Bike Fair. Sowohl der Eröffnungsabend als auch das Wochenende wurde reichlich genutzt um die Ausstellung der Fahrradkultur zu besuchen.

Auf ca. 1.000 Quadratmeter über zwei Ebenen bot sich den Besucher:innen auch dieses Jahr wieder die Vielfalt der Fahrradwelt und der gelungene Mix aus lokalen Rahmenbauern, großer Hersteller von Fahrrädern und Zubehör, Bike- und Streetfashionlabels, Fahrrad-Initiativen und die gemeinsame Präsentation der Cargo-Bike-Hersteller machte das Schlendern über die Messe zum Vergnügen. Insgesamt zeigten 79 Aussteller aus 12 Nationen, davon 22 Aussteller aus Berlin und Potsdam, ihre Produkte. Neben der Hardware konnten die Besucher:innen einer Reihe von Vorträgen lauschen und sich Anregungen für die nächsten Ausfahrten einholen. Abgerundet wurde das Vergnügen für Augen und Ohren durch Drinks und Food, vom Kaffee und Kuchen über Bier und Softdrinks bis zum kulinarischen Angebot aus verschiedenen Foodtrucks im Aussenbereich. Hier, im Aussenbereich fand am Samstag auch das Lastenradrennen „Too Hot For Winter“ statt. Der Parcours wurde nach den Rennen als Teststrecke genutzt.

Das Angebot reichte vom Handmade Laufrad von Big Forest Frameworks für die Kurzen

und

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aber auch Tretroller der sportlichen Variante bei Flow Footbike aus Berlin

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über Lastenfahrräder der verschiedensten Anbieter und der dafür notwendigen Transportboxen von Rhino aus Berlin

bis hin zu den Einsatzfahrzeugen verschiedener Teilnehmer am Silk Road Mountain Race und Altas Mountain Race.

Fazit:

Eine gelungene Messe über die es Spass macht zu schlendern und sich mit der Ausstellern zu unterhalten. Schön war die thematische Zusammenfassung von Schwerpunkten wie Rahmenbau. Ich habe mich sauwohl im Motorwerk gefühlt, eher wie in einer kuratierten Ausstellung denn auf einer Messe. Ich hatte keine Sensationen oder absolute Neuigkeiten erwartet, doch konnte ich eine Reihe von sehr gelungenen Details, kleinen Neuerungen und Weiterentwicklungen entdecken.

Ich hätte mir allerdings eine größere Präsenz der Berliner Fahrradläden und Hersteller wie Goldsprint, Standert, Schindelhauer oder The Gentle Jaunt, Tortuga Cycles oder Rad-Spannerei, nur um ein paar Beispiele zu nennen, gewünscht.

 

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