Auf dem Rad – Bettina Hartz

Das Buch Auf dem Rad – Eine Frage der Haltung von Bettina Hartz habe ich schon vor drei Jahren erworben und auch komplett durchgelesen. Bei 199 eng, oder besser formuliert, kompakt bedruckten Seiten nimmt dies schon eine gewisse Zeit in Anspruch. Trotzdem nehme ich mir von Zeit zu Zeit das Büchlein erneut zur Hand um das eine oder andere Kapitel nochmals zu lesen.

bettina01In der Stadt gibt es kein einfacheres, schnelleres, kostengünstigeres, gesünderes und umweltfreundlicheres Transportmittel als das Fahrrad. Tag für Tag schwingt Bettina Hartz sich auf ihr lautlos dahingleitendes Gefährt, eilt von Termin zu Termin, zum Einkaufen, zu Freunden, ins Theater. Von Kindesbeinen an ist ihr diese Fortbewegungsart die vertrauteste, während das Auto ein selten gebrauchtes, ungeliebtes Vehikel bleibt.“ Auszug aus dem Klappentext.

Die Texte erzählen aus der ganz eigenen Sicht eines Radfahrers als Bewohner des urbanen Raumes. Nicht das Fahrrad als Symbol des Lifestyles und auch nicht das Radfahren als Sport mit seiner Fetischisierung von Leistung und Marken wird thematisiert, vielmehr wird literarisch die enorme Weite der Aspekte des ganz normalen Radfahrens untersucht. Und ganz nebenbei gibt es noch Wahrheiten zu entdecken, die in diesem Kontext niemand erwartet hätte. Ich zumindest nicht.

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Die Frankfurt Allgemeine Zeitung beschrieb das Buch als „Kein Buch für Schrauber, sondern für Radpoeten.“ und dies kann ich nur unterstreichen. Das Buch ist bei DVA erschienen, in jeder guten Buchhandlung um die Ecke käuflich zu erwerben und wenn es nicht da ist wird der Buchhändler eures Vertrauens das Buch gerne bestellen.

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