The Gentle Jaunt

Am letzten Samstag, dem 2. Juni 2016, feierte „The Gentle Jaunt“ in der Simon-Dach-Strasse 20 in Berlin-Friedrichshain offiziell die große Eröffnung.

thegentlejaunt01Das „The Gentle Jaunt“ ist eine Melange aus Café, Verkaufsraum und Werkstatt. Der Holzfußboden, die mit Lehm verputzten Wände, die Verkaufstheke für Ersatzteile und Kaffee aus massivem Holz und die Holzregale für Accessoires und/oder Klamotten verströmen eine entspannte Atmosphäre. Das „The Gentle Jaunt“ erinnert mich an die Fahrradläden in den Rockys, bei denen ich vor einigen Jahren Räder ausgeliehen habe, und die ich hier im alten Europa vermisst habe. Es ist das Design des Ladens, das Sortiment und die Präsentation der Produkte und was für mich das wichtigste überhaupt ist, die Fachkompetenz der Personen im Laden. Und hier stimmt einfach alles und noch ein Zacken mehr.

thegentlejaunt02Fast ausschließlich Fahrräder und Zubehör vom Feinsten, mit denen mensch seine Leidenschaft des Radreisens oder des Bike-Packing1) ausleben kann, sind im Verkaufsraum aufgereiht oder hängen als Rahmenset, wartend auf den Aufbau, im Werkstattbereich. Das komplette Sattel-, Rahmen- und Lenkertaschen Programm von Apidura liegt im Laden aus, ebenso wie die Kollektion von Revelate Designs oder Restrap und demnächst auch die Bike-Packing Taschen von Ortlieb. Meines Wissens hat kein Fahrrad- oder Outdoorladen in Berlin hat eine derartig große Auswahl von Ausrüstung für das „Ultra-Light-Cycling“.

thegentlejaunt03Das ganz persönliche Fahrrad findet hier auch der „urbane Commuter“, ebenso wie das geeignete Outfit und den passenden Rucksack, um den täglichen Weg ins Büro modisch korrekt radfahrend und sich wohlfühlend zu bewältigen und dass nicht nur bei schönem Wetter.

thegentlejaunt04Auch wenn jetzt nicht gerade die Anschaffung eines neuen Gravel-Bikes ansteht oder die Ausrüstung einer längeren Radreise angeschafft werden muss lohnt sich der Besuch in der Simon Dachs-Straße schon wegen des sehr guten Kaffees und der interessanten Personen mit denen mensch dort in Zukunft über das Fahrradfahren und speziell das Verreisen mit dem Rad philosophieren kann.

Also auf und entdeckt die Möglichkeiten von Radtoren neu!


1) Unter Bike-Packing versteht mensch die Ultra-Light-Version des Radreisens. Bike-Packing wurde bis vor geraumer Zeit hauptsächlich von Mountain-Bikern betrieben und hat seinen Ursprung in den USA (Infos hierzu: http://bikepackersmagazine.com oder http://www.bikepacking.com). Die Ausrüstung war auf wenig Gewicht ausgelegt, für die kurze mehrtägige Ausfahrt ins Gelände oder den Overnight im Wald, in der Steppe, den Canyons oder den Bergen kurz hinter der Stadtgrenze.

Bei Offroadrennen wie der Grenzstein Throphy in Deutschland oder der Tour Divide, dem wohl berühmtesten, härtesten und längsten Self-Supported Race von Banff in Kanada bis nach Antelope Wells an der Grenze USA/Mexiko werden Sattel-, Rahmen- und Lenkertaschen für das Verstauen der Ausrüstung von den TeilnehmerInnen eingesetzt. Mit der Renaissance des Randonneurs und seiner Interpretation dem Gravel Bikes werden diese Taschen auch für diese Art des Radreisens entdeckt.

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